Das erste Mal seit Jahren. Ich hatte vergessen, wie laut es ist. Nicht die Menschen, sondern alles drumherum: die Lüftung, das Wasser an den Überläufen, die Durchsagen. Eine Halle mit zweitausend Quadratmetern Oberfläche, auf denen Geräusch nicht hinkommt, wo es hin soll.
Im Wasser wird es dann ruhig. Man hört die eigene Atmung, das eigene Paddeln. Zwanzig Bahnen, langsam, der Rhythmus stellt sich von selbst ein. Der Körper erinnert sich an Dinge, die man längst vergessen geglaubt hat.
Danach im Umkleideraum denke ich, dass ich mir das gern öfter gönnen würde. Eine Stunde, in der ich einem Element ausgeliefert bin, das keine Verhandlungsmasse kennt. Wasser ist, was es ist.