Gefühlter Stress

Vor ein paar Jahren fing es an, dass ich mich gestresst fühlte. Es war zur Corona-Zeit. Einerseits gab es äußerlich keinen Anlass, also nicht viel Arbeit, aber die psychische Belastung wuchs. Ich fühlte mich durch die Situation gestresst, obwohl mein Körper scheinbar in Ruhe war.

Es ist kein rein körperliches Problem, eher ein psychosomatisches. Obwohl ich messbar nicht krank bin, wirkt sich das auf den Körper aus.

Jetzt habe ich einen verpannten Nacken und einen Tinnitus. Das ist eine Beeinträchtigung, die ich nicht mehr tolerieren will. Die Nackenmuskulatur lasse ich jetzt behandeln, gegen den Stress probiere ich Akupunktur, darüber hinaus muss ich etwas dagegen machen.

Ich habe zu wenig angenehme, stimmungsaufhellende Gedanken und beschäftige mich mit zu vielem, was mir nicht gut tut. Der Weg wird sein, mich auf Weniges zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist.

Ich finde es sehr schwierig, da den Mittelweg zu finden.

Tipp 1: Körper als Regulationsinstrument

Mache ich.

Tipp 2: Externalisierung statt Kopfarbeit

Listen, Notizen, Timer nutzen. Das könnte ich noch mehr einsetzen.

Tipp 3: Übergänge aktiv gestalten

Mache ich in der Regel. Also Pausen zwischen den Tätigkeiten.

Tipp 4: Hyperfokus bewusst nutzen und Reizdiät für die Sinne

Kohärente Reize. Hier könnte ansetzen. Längere Phasen der Konzentration und des Fokus. Gepaart mit Pausen.

Ich muss mehr Tätigkeiten suchen, in denen ich mich verlieren kann, damit ich nicht so viel nachdenke.

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